Der Urheber, der Ausgebeutete

Filed under: Urheberrecht — Aleks A @ 11:30

Laßt uns was klar machen. Als Urheber von Kunst- und anderen kreativen Werken ist man heutzutage ein armes Schwein. Nur Wenige können wirklich gut davon leben. Ich glaube  gerade Piraten sind sich einig, dass sich die Situation erheblich ändern muss. Deswegen wollen wir mit aller Kraft gegen die kämpfen, die den Urhebern das Geld aus der Tasche ziehen.

Damit meine ich die Medienkonglomerate, die mit allumfassenden Verträgen und unendlicher Nutzung den Urhebern ca. 1% des Geldes überlassen, das sie selber damit machen. Gerade am Beispiel der Musikindustrie ist problemlos belegbar, dass von den ca. 20 EUR, die eine CD kostet nur CENTS bei den Urhebern bleiben. (more…)

Meine Kandidatur zum politischen Geschäftsführer in Bayern

Filed under: Piraten — Aleks A @ 10:00

Freunde, Römer, Landsleute,

hiermit gebe ich meine Kandidatur zum politischen Geschäftsführer des Landesverbandes Bayern bekannt.

Schon bevor ich im Dezember 2009 meinen Antrag stellte, waren die Piraten meine Partei, mir war das nur nicht bewusst. Bei den Piraten fand ich meine politische Heimat und eine Streitkultur, die ich bei anderen Parteien vermisst hatte.  Mein Angebot zur Hilfe wurde gerne angenommen, und so habe ich mich eingemischt, wo auch immer ich der Meinung war, dass ich was beitragen konnte. (more…)

Eier inner Hose

Filed under: Bürgerrechte — Aleks A @ 10:52

Polizist ist ein harter Job: Schichtdienst, trotz aller Sonntagsreden miserabel bezahlt. Man wird zum Büttel der Politik gemacht, man reibt sich auf. Man sieht üble Kollegen, die nicht bestraft werden. Man wird auch sonst tagtäglich mit dem Bösen konfrontiert.

Polizisten wachsen nicht auf Bäume, gute noch weniger. Da sollte man meinen, dass man als Staat (ja, ich weiß, Landessache) zusieht, dass man die Besten mit Handkuss nimmt. Schließlich bedarf es einer großen Charakterfestigkeit und der starken Neigung zu Werten wie Recht und Ordnung, um den Beruf zu ergreifen. Wegen des Geldes macht man’s nicht, im Gegensatz zu Bänker und etablierte Politiker. (more…)

Von Parteien und Lobbies

Filed under: Lobbyismus — Aleks A @ 12:02

Wer regiert in Deutschland? Wer regiert wirklich?

Ich muss etwas ausholen:
Spanien hatte die Nase voll, von der Finanzwelt an der Nase herumgeführt zu werden, und verlangte eine Veröffentlichung der Stresstests, die die EU an den Banken durchgeführt hat. Für mich eine Selbstverständlichkeit im Sinne der Transparenz. Außerdem: Wer wie die Banken sich zuerst in  Bailouts ergötzt, um dann diejenigen Besinnungslos zu prügeln, die die Bailouts zur Verfügung gestellt hat, der hat eh jedes Maß verloren, und gehört zurückgeprügelt. (more…)

Die Kaste ohne Perspektive

Filed under: Etablierte Parteien — Aleks A @ 09:00

Ich lese im blog von hpweyer heute morgen ein Artikel („Politik ohne Zukunft“), der viel von dem ausdrückt, was ich auch denke.

Die Perspektivlosigkeit der aktuellen Politprofis auf allen Seiten des Spektrums ist unglaublich. Doch das ist nicht erst ein Phänomen von heute. Schon die Regierung Kohl konnte kaum mehr als aussitzen und verwalten.

Die Enkel Kohls sind ja nicht in die Politik gegangen, um etwas zu verändern, sondern weil sie nicht wissen, was sie sonst tun sollen. Wer von denen hat schon Mal als normaler Bürger gelebt? Kaum einer. Sie sind eine Kaste von Politikern. Sie wurden, wie zum Beispiel von der Leyen, als Kinder eines Politikers geboren, haben nichts wirklich erreicht in ihrem Leben (außer in der eigenen Partei) und sind weder Kämpfer, noch Macher, noch Unternehmer. Eher Unterlasser.

Das ist das traurige Bild heutiger Politik. Echte Menschen findet man dort kaum. Normale Bürger wie du und ich. Das sind Idioten, die nie Arbeitlos waren. Die nie erlebt haben, wie es sich anfühlt, nur knapp Monatsende zu erreichen – oder gar nicht. Sie Twittern so einen hanebüchenen Blödsinn wie „Ist das gerecht gegenüber denen, die arbeiten?“ weil denen sowohl die Lebenserfahrung wie auch die Empathie fehlt. Papierschubser des politischen Betriebs.

Oder noch schlimmer, sie dienen sich der Lobby an, die die leckersten Essen veranstaltet, die fettesten „Spenden“ tätigt oder die besten Prostituierten zur Verfügung stellt. Anders kann man das Lavieren in so vielen Themen wie auch das nicht antasten bestimmter Gruppen nicht erklären.

So kann man keine Vision entwickeln, so kann man sich keine Ziele stellen, keine Zukunftsperspektiven hervorbringen. Wir brauchen echte Menschen in Parlament und Regierung. Leute, die für etwas gekämpft haben, Leute, die etwas erlebt haben. Wir sollten bei den Wahlen Ausschau halten nach den Querulanten, den gegen den Strich bürstenden. Diejenigen, die sich trauen, eine Meinung zu haben, sie zu äußern und die Haue ausstehen, die danach Folgen. Da ist mir der Konservative Rheinländer Adenauer lieber als die vollkommen farblose Merkel, die vor lauter Aussitzen vergessen hat, das der Kanzler im politischen System der Bundesrepublik die Richtlinienkompetenz inne hat.

Solche Macher fehlen uns vollkommen in der deutschen Politik. Wo sind die Adenauers, die Schumachers, die Brandts? Menschen mit Ideen und Zielen. Mit einer Meinung und einer Richtung. Sie wurden abgelöst von den Schmidts, den Kohls, den Schröders (würg), den Joshkas (doppelt-würg), den Merkels und den Westerwelles (hualp). Solche Menschen mit Charakter und Rückgrat vermisse ich schon lange in der Politik.

Wo sind die denn?

Denkverbote

Filed under: Zensur — Aleks A @ 15:35

Glaubt nicht, dass ich jetzt den dämlichen Spruch vom Lobbyralen Westerwelle übernehmen werde, mit der er seine Hatz gegen die Ärmsten der Armen startete.

Nein, mir geht es um was ganz anderes. In Deutschland, wie in wohl kaum einen anderen Land Europas, herrscht eine Atmosphäre des Verbietens. Werke und Parolen sind verboten, bestimmte Filme sind verboten, Rammsteins „Liebe ist für alle da“ wurde verboten.  Ok, also nicht wirklich verboten, sondern indiziert. Im Sinne des „Jugendschutzes“. Da frage ich mich, wieso nicht schon die „Ab 18″ Einschränkung genügt. Wieso müssen wir in diesem Land auch Erwachsene Menschen „geschützt“ werden?

Versteht mich nicht falsch. Faschistische Gedanken (z.B.) sind das Letzte, und ich werde sie bis zu meinem letzten Atemzug bekämpfen. Und auch ich habe keine Lust, Filme im Stil von „Zombie Lesbische Vampire gegen Nazi Wärter“ anzuschauen (hei, einen echten indizierten Film darf ich hier nicht nennen).

Doch es darf nun Mal keine Denkverbote geben. Wir sollten dämliche Ideen der Lächerlichkeit preis geben, nicht verbieten. Und wer in „Mein Kampf“ reingeschaut hat wird schnell erkennen, was für ein unsäglicher Müll die Schrift ist und sich schnell von diesem Gedankengut abwenden. Da sind manche Kolumnen in der Bild-„Zeitung“ schlimmer, weil leider zugänglicher geschrieben.

Wer von uns war nicht schon Jung und fühlte sich besonders vom Verbotenen angezogen? Die erste Zigaretten, der erste Joint, für manche von euch das erste Glas Alkohol. Die erste verbotene Schrift (bei mir war’s eher „Das Kapital“ als „Mein Kampf“ – aber immerhin sind aber im „Kapital“ ein Paar brauchbare Ideen und Konzepte…).

In Ihrem Wahn, „uns“ vor „denen“ zu beschützen, wird in Deutschland immer der Weg eingenommen, der einschränkt. Klar, ist einfacher als sich mit dem Verbotenem auseinander zu setzen. Ich, als liberaler Mensch mit libertären Zügen bin der Meinung, daß jede Idee, und sei sie noch so dämlich, das Recht hat, gehört zu werden. Dämliche Ideen zu erlauben erhöht den Wert davon, sie zu bekämpfen. Eine  repressive Kontrolle von Inhalten trifft mündige und erwachsene Menschen, macht sie letztendlich unmündig und zu Kindern des Staates. Und in letzter Konsequenz zu Opfern eines totalitären Staates, das jeden Schritt seiner Bürger kontrollieren will, damit sie vom – wie auch immer definierten – „richtigen Pfad“ abweichen.

Ich will die Freiheit als Erwachsener und mündiger Bürger haben, der die Staatsgewalt laut Grundgesetz inne hat, selber zu entscheiden, was ich mir anschaue, anhöre und was ich lese. Und Rammsteins neues Album ist gut, aber nicht der Beste, den sie herausgebracht haben. Doch das entscheide ich, nicht Frau von der Leyen.

Ich bin dafür: v.d. Leyen for President!

Filed under: Konservative — Aleks A @ 07:44

Dass die CDU Ministerin von der Leyen als Kandidatin zum Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland vorschlagen will sagt vieles über diese Partei.

Zum Einen hält sie die Mutter der Nation, diese ultrakonservative Lügnerin, die dem Deutschen Volke sieben Deutsche Kinder geschenkt hat, für ein gutes Vorbild. Nicht so eine dahergelaufene Professorin, die womöglich eine eigene Meinung hat und sie auch laut kundtut. (Wir wissen ja, daß das bei der CDU verpönt ist. ) (more…)

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